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Kartenmischmethoden – Alles über Online Poker
Ein meisterhaftes Kartenmischen ist eines der grundlegendsten Dinge, die wir von einem Geber im Poker, erfahren oder nicht, erwarten. Wie Sie möglicherweise wissen, dient die Prozedur des Kartenmischens dazu, einen Stapel Pokerkarten zufällig anzuordnen, um auf diese Art das Zufallselement im Spiel zu sichern. Der Kartenmischfaktor ist so wichtig wie alle anderen Faktoren beim Spiel. Ohne diesen, verliert Poker viel Faszination. Da es eine lange Zeit braucht, um gut beim Kartenmischen zu werden, sind wahrhaft geübte Pokerkartenmischer ziemlich selten.
In diesem Artikel stellen wir verschiedene Kartenmischvarianten und -techniken vor:
Die ‘Riffle'-Mischtechnik
Einer der gebräuchlichsten Mischmethoden ist das 'Riffeln.' Bei dieser Technik halt der Geber etwa die Hälfte des Karten-Decks in jeder Hand mit den Daumen nach Innen. Danach Lässt er die Karten beim Daumen los, sodaß sie ineinander auf den Tisch geblättert werden. Um die Karten an Ort zurückzubringen, setzen manche Geber beide Stapel flach auf den Pokertisch und versichern sich dabei, dass sich ihre hinteren Ecken berühren. Die hinteren Kanten werden dann üblicherweise mit dem Daumen angehoben, während die Deck-Hälften zusammengedrückt werden. Nach dem Mischen sollten die Karten einen einheitlichen Stapel bilden.
Die Hindu-Mischtechnik
Diese Kartenmischmethode stammt aus Indien und ist meist unter dem Namen ‘Kattar' geläufig. Die Hindu-Mischtechnik ist relativ leicht durchzuführen. Das Karten-Deck wird am Ende mit dem Daumen und dem Mittelfinger der linken Hand gehalten. Manche Geber drücken ihren Zeigefinger als weitere Stütze obendrauf. Die rechte Hand befindet sich unterhalb des Karten-Decks. Der Daumen, Mittel- und Ringfinger berühren die Seiten. Der Zeigefinger bleibt vorne. Die rechte Hand zieht einen Stoß Karten von unten aus dem Karten-Deck heraus. Die herausgezogenen Karten landen auf der rechten Handfläche. Dieser Stoß wird danach oben auf der ersten Hälfte abgelegt. Der Vorgang wird solange wiederholt, bis das gesamte Karten-Deck sich in der rechten Hand befindet.
‘Weave & Faro' - Mischtechniken
Die ‘Weave'-Mischtechnik ist ideal für Anfänger im Kartengeben. Diese Kartenmischtechnik ist sehr effizient, aber auch leicht durchzuführen. Das Weben ("weaving") besteht darin, die zwei Hälften eines Karten-Decks ineinander zu verflechten. Wenn das Karten-Deck in zwei gleiche Stapel aufgeteilt wird, heisst es die ‚Faro‘-Mischtechnik. Die zwei Stapel warden gekreuzt und ineinander gedrückt, um sie abzugleichen. Danach warden sie an den kurzen Seiten zusammengedrückt und gebogen. Wenn der Druck nachlässt, verflechten sich die Karten ineinander.
Stapel-Mischtechnik
Bei dieser Mischtechnik wird das Karten-Deck in mehrere Stöße aufgeteilt. Danach werden die Stöße aufeinander gelegt. Dies garantiert, dass Karten, die ursprünglich nebeneinander lagen, vollständig getrennt werden. Da die Stapel-Mischtechnik keine absolut zufällige Mischung der Karten gewährleistet, wird sie von normalen Casinos und Pokerspielstätten meist nicht eingesetzt. Um mehr zufällige Mischung zuzulassen, teilen die Kartenausgeber die Stapel manchmal in einer unterschiedlichen Reihenfolge nach jedem Spiel auf.
Durch die Geschichte des Pokerspiels hindurch beschäftigten sich alle Pokerspieler weltweit mit den (richtigen) Kartenmischtechniken. Der irisch-englische Satiriker, Schriftsteller und politische Flugblattschreiber Jonathan Swift wird zum Beispiel folgendermaßen zitiert: "Ich beschwere mich darüber, dass die Karten schlecht gemischt sind, bis ich ein gutes Blatt habe."






