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Das Verhältnis zwischen Poker und Pokerfilmen
Beliebte Pokerfilme
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Wenn es um Zocken und Filme geht, kann man in keinem der beiden Fälle von einer neuen Form der Unterhaltung sprechen, und über die Jahre bestand zwischen ihnen oft ein gewisses Verhältnis. Es wurden schon viele ausdrückliche Pokerfilme gedreht, aber auch eine Vielzahl solcher, die Glücksspiel im Allgemeinen zum Thema haben.
Der erste Spielfilm, in dem eine Pokerpartie zu sehen ist, kam schon 1919 heraus und hieß "Beresford and the Baboons". Obwohl einige Filme Pokerszenen zeigen, um den Plot voranzutreiben, so gibt es auch welche, die das Pokerspiel in den Mittelpunkt stellen und den gesamten Plot darauf aufbauen.
Auch Zuschauer, die keine begeisterten Spieler sind, wissen Poker in Filmen zu schätzen, weil sie je nach Storyline sehr bedeutungsvoll sein können.
Sieht man sich Pokerfilme an beiden Enden des Spektrums an, so wäre "A Cure for Pokeritis" einer der frühsten und "Casino Royale" einer der neusten.
Natürlich müssen an dieser Stelle auch die vielen alten Westernklassiker genannt werden, die zwar nicht als Zocker-Filme gedacht waren aber viele entsprechende Szenen enthalten. Wie oft wird eine Filmfigur erschossen, weil sie beim Kartenspiel betrogen hat?
Zwar stellen die meisten Pokerfilme das Spiel als eines dar, bei dem viel betrogen wird, und das tragische Konsequenzen hat, aber es gibt auch erstklassige Pokerfilme, die die aufregende, begeisternde und oft lukrative Seite des Pokers und anderer Spiele beleuchten.
Und dann gibt es solche Filme, die in dramatischen Bildern zeigen, was schief gehen kann, wenn ein Spieler den Poker auf professioneller Ebene ausübt, es ganz nach oben schafft und nicht weiß, wie er mit dem dazugehörigen Ruhm, der Ehre und dem Geld umgehen soll. Filme wie Stu Ungar sind klassische Beispiele. Obwohl gerade dieser Film einer ist, der Poker in ein sehr schlechtes Licht rückt, so darf man nicht vergessen, dass es nicht der Poker war, der Ungar zerstörte.
Ein interessanter Aspekt von Pokerfilmen ist die Rolle der Produzenten. Es scheint fast, als würden sie das Spiel und seine Vielfältigkeit aus ihrer eigenen Sicht zeigen. Als Beispiel ist Rovin' Gamblers zu nennen, der die Geschichte 6 junger Spieler zeigt.
Regisseurin Rebekah Sindoris zog alle Aufmerksamkeit auf das Leben der Spieler und zeigte, wie es sich um Poker drehte. Natürlich muss sich der Regisseur an das Drehbuch halten, aber gleichzeitig ist er es, der diesen Pokerfilmen Leben einhaucht. Es besteht kein Zweifel, dass sich dieser Film sowohl mit den Folgen des Spiels am Tisch beschäftigt als auch mit denen außerhalb der Pokerumgebung. Die Genialität des Films wird zudem daran offensichtlich, dass der Poker auf der Karriereleiter von oben und auch von unten portraitiert wird.
Die großen Produzenten in Hollywood investieren sicher nicht in Filme ohne Hitpotenzial. Sie sind also ganz klar der Meinung, dass die Glücksspielwelt eine Investition wert ist, denn andernfalls gäbe es nicht all die großartigen Pokerfilme, die uns heute so gut unterhalten.





